Die Mama will nicht länger warten
Sebastian Kislinger fährt im Weltcup in Moskau und will zuvor im Europacup noch siegen.
MOOSKIRCHEN. Überraschungen am laufenden Band gab es am vergangenen Wochenende für Sebastian Kislinger. Nach dem dritten Platz beim Europacup-Parallelslalom in Ratschings-Racines (ITA) kam der nächste große Knaller. "Ich habe erfahren, dass ich zum Weltcup nach Moskau Anfang März mitgenommen werde", sagt der Mooskirchner.
Nach dem Heimrennen am Jauerling im Jänner ist das sein nächster Weltcup-Bewerb. "Das bedeutet mir sehr viel. Es wird sicher ein Riesenerlebnis", erzählt Kislinger. "Mein großer Wunsch ist es, im Finale mitzufahren." Der Europacup setzt am 3. März aus, deswegen fährt er im Weltcup mit. Ansonsten hat Europa für ihn Vorrang, will er doch unter die besten Drei in der Gesamtwertung kommen.
Derzeit liegt Kislinger auf dem vierten Platz, 80 Punkte hinter dem Drittplatzierten. "Ich schaue mir die Wertung gar nicht an, ich fahre von Rennen zu Rennen", sagt der Student. "Ich habe es mir heuer leichter vorgestellt, aber ich freue mich, dass es bislang so gut gelaufen ist." Nach einem zweiten und einem dritten Platz will er jedoch endlich nach ganz oben. "Meine Mama hat auch gesagt, dass es Zeit für einen ersten Platz ist", erzählt Kislinger.
Mit einem Sieg könnte es an diesem Wochenende bei den nächsten zwei Europacup-Parallelslaloms in Marianske Lazne (CZE) klappen. Der 23-Jährige hofft zumindest auf einen Stockerlplatz. "Mir taugt der Hang, aber er ist sehr kurz, da hört und sieht man den Gegner", erklärt der Weststeirer. "Deswegen muss man im Kopf stark bleiben und sich auf sein Rennen konzentrieren." DANIELA KAINER













