Freiwillige hören auf sein Kommando
Hello Haas, der ÖSV-Boss der Freestyler, hat derzeit gleich zwei Großprojekte in Arbeit.
SKISPORT. Einmal mehr auf mehreren Hochzeiten tanzt Hello Haas. Am Kreischberg wartet wieder einmal eine Weltcupveranstaltung, und bei der Ski-WM 2013 in Schladming ist der Oberwölzer für die freiwilligen Helfer verantwortlich.
Am 17. Februar gastiert am Kreischberg der Freestyle-Weltcup. Wie ist der letzte Stand der Vorbereitungen?
HELLO HAAS: Jetzt gilt es noch das Budget in den Griff zu bekommen, Endverhandlungen mit den Lieferanten zu führen, sportlich alles aufzusetzen und den Schriftverkehr mit den Nationen aufrechtzuerhalten.
Wie viel kostet eigentlich die gesamte Veranstaltung?
HAAS: Mehr als 100.000 Euro. Neben dem Weltcupbewerb am Kreischberg haben Sie auch für die WM in Schladming alle Hände voll zu tun. Sie sind Zuständiger für die freiwilligen Helfer?
HAAS: Ja, und die Geschichte läuft sehr gut. Wir brauchen etwa 1000 Helfer und haben weit mehr als 2000 Bewerbungen. Der Hälfte müssen wir also absagen, aber die Qualität der Bewerber wurde dadurch enorm gesteigert.
Hat man mit so einem Ansturm gerechnet?
HAAS: Niemals. Nach welchen Kriterien wird ausgewählt?
HAAS: Es zählt vor allem die Eignung für den Job, für den sich jemand beworben hat. Aber auch Erfahrungen von anderen Bewerben wie Weltmeisterschaften oder Weltcups.
Werden Bewerber aus der Region bevorzugt?
HAAS: Wir wählen vor allem Leute aus der Umgebung von Schladming aus. Österreicher werden auch bevorzugt, die Anmeldungen kommen aus 17 Nationen und reichen bis nach Afrika. Internationalität ist trotzdem gefragt, wir suchten auch Leute, die mehrerer Sprachen beherrschen.
Um welche Jobs geht es hauptsächlich?
HAAS: Das geht vom Torrichter und Pistenrutscher bis zum Chauffeur und von der Betreuung der Delegationen und VIP-Gäste bis zu Mitarbeitern im Medienzentrum, bei der Akkreditierung und bei der Infrastruktur.
Gibt es ein gemeinsames Quartier?
HAAS: Leider nicht, wir müssen alles aufteilen.
Was ist neben der Quartierbeschaffung die größte Herausforderung?
HAAS: Dass wir im Schnitt für 1200 Verpflegungseinheiten sorgen müssen. Drei Mal am Tag - pünktlich, warm und gut. INTERVIEW: ALFRED TAUCHER













