Bei Vollmondtour in Bergnot geraten
In St. Georgen ob Murau wurde am Mittwoch bei einer Suchaktion eine dreiköpfige Gruppe Einheimischer unverletzt aufgefunden. Auch im Skigebiet Kreischberg lief am Abend eine Suchaktion. Drei Snowboarder hatten sich verirrt.

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NIKLASDORF, MURAU. An klaren Vollmondnächten sind Skitouren auf die 1632 Meter hohe Mugel bei Niklasdorf sehr beliebt. Auch eine dreiköpfige Gruppe Einheimischer machte sich am Mittwoch um 20 Uhr daran, vom Schutzhaus am Gipfel abzufahren. Dabei kam eine Skifahrerin zu Sturz und verletzte sich schwer am Bein - an eine Weiterfahrt war nicht zu denken.
Ihre Kameraden setzten einen Notruf an die Landeswarnzentrale ab, die Bergrettung Leoben fuhr mit einem Allradfahrzeug der Feuerwehr so weit wie möglich bergwärts. "Auf unsere Anweisung hin stieg inzwischen einer der Begleiter der Verletzten zurück zum Schutzhaus, um den Ackja zu holen", so Ortsstellenleiter Martin Polz. Mit der Frau im Ackja kamen die Tourengeher den Bergrettern schon entgegen, als diese Richtung Gipfel marschierten. Der Einsatz war erst gegen 23 Uhr beendet.
Suchaktion am Kreischberg
Auch im Skigebiet Kreischberg lief am Abend eine Suchaktion. Drei Snowboarder (20 bis 22 Jahre) hatten nach einer Tiefschneefahrt im freien Gelände nicht mehr zurück auf die Piste gefunden. Um 17.20 Uhr schlugen sie Alarm, zwölf Helfer von Bergrettung, Alpinpolizei und Liftbetreiber machten sich auf die Suche. Eineinhalb Stunden später hatten sie die unversehrten Snowboarder gefunden.
Unterdessen liegen jene beiden Wiener Tourengeher, die am Wochenende für einen Großeinsatz auf der Schneealpe gesorgt haben, noch immer im LKH Mürzzuschlag. Sie haben schwere Erfrierungen erlitten, von der Polizei konnten sie noch nicht eingehend befragt werden.












