EU-Politiker fahren mit Elektrofahrrad um die Wette
Beitrag der Steiermark zur "Sustainable Energy Week". Als Sieger von insgesamt fünf Zweierteams gingen EU-Abgeordneter Jörg Leichtfried und Rektor der TU Graz Hans Sünkel, hervor.

Foto © APGuenther Oettinger, Johannes Hahn, Janez Potocnik
Mehrerer EU-Kommissare, darunter der Österreicher Johannes Hahn, und andere Politiker haben sich am Mittwoch zu einem Elektrofahrrad-Wettrennen vor dem Sitz der EU-Kommission in Brüssel eingefunden. Das Event war ein Beitrag der Steiermark zur "EU Sustainable Energy Week", die bis Freitag nachhaltige und umweltschonende Energieformen aufzeigen soll.
Bei dem Rennen ging es nicht darum, als Schnellster ans Ziel zu gelangen, sondern die Strecke zweimal in möglichst der gleichen Zeit zurückzulegen. Als Sieger von insgesamt fünf Zweierteams gingen letztlich EU-Abgeordneter Jörg Leichtfried (S) und Hans Sünkel, Vorsitzender der Rektorenkonferenz, hervor. Zu dem Event kamen u.a. auch die Kommissare Günther Oettinger (Energie) und Janez Potocnik (Umwelt) sowie die Europa-Parlamentarierin Hella Ranner, der steirische Landeshauptmann Franz Voves (S) und Landesrat Manfred Wegscheider (S). Organisiert wurde die Veranstaltung vom Steiermark-Büro Brüssel und dem regionalen Energieversorger "Energie Steiermark AG".
Elektrofahrräder würden in vielen Feinstaub geplagten Städten und Ballungsräumen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Umweltsituation leisten, so auch in Graz, erklärten die Veranstalter. Deshalb sei 2009 von der Steiermärkischen Landesregierung der Erwerb von Elektrofahrrädern und die Nachrüstung von Fahrrädern mit Elektromotor auch mit bis zu 250 Euro pro Stück gefördert worden. Dies habe in Kombination mit anderen Maßnahmen wie Temporeduzierungen beim Autoverkehr Früchte gezeigt.
















