Dreistündige Jagd nach Einbrecher erfolgreich
Ein Großaufgebot an Polizisten samt Hubschrauberunterstützung machte am Donnerstagvormittag in der Südoststeiermark Jagd nach einem ungarischen Einbrecher. Erst nach mehr als drei Stunden konnte der Verdächtige in einem Waldstück gestellt werden.

Foto © Eder | Sujet
In den Morgenstunden wollte der Mann über ein Kellerfenster in ein Wohnhaus im Hirschmanngraben bei St. Stefan im Rosental einsteigen. Er rechnete aber nicht damit, dass noch jemand zu Hause war. Die Bewohnerin hörte das Klirren der Fensterscheiben und begann lauthals zu schreien. "Das hat den Mann verschreckt, er hat sofort die Flucht ergriffen", berichtet ein Beamter der Polizei St. Stefan.
Verfolgungsjagd
Über ein Balkonfenster sah die Oststeirerin den Mann aber noch davonlaufen und konnte ihn der Polizei vage beschreiben. Sofort wurde eine Fahndung eingeleitet, bezirksweit wurden die Streifen zusammengezogen, Suchhunde und auch der Hubschrauber angefordert. Die Verfolgungsjagd zog sich querfeldein über Äcker und Wälder, immer wieder wurde der Verdächtige kurz gesehen, tauchte dann aber wieder im Wald unter. "Auch von der Bevölkerung bekamen wir wichtige Hinweise", so der Polizist. Nach dreieinhalb Stunden wurde der Ungar schließlich bei Axbach gestellt und festgenommen. Jetzt wird geprüft, ob er für weitere Straftaten in der Region infrage kommt.













