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    Bezirks- und Gemeindesuche

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    Zuletzt aktualisiert: 31.03.2010 um 19:14 UhrKommentare

    Zweifache Mutter zog Drogenhandel auf

    Leibnitzerin (40) war Kopf einer Bande, die heimische Goa-Szene mit Suchtmittel belieferte. Im Haus der Frau wurden kiloweise Drogen gefunden - auf die auch ihre beiden Kinder Zugriff hatten.

    Die Dealer handelten hauptsächlich mit Haschisch

    Foto © ReutersDie Dealer handelten hauptsächlich mit Haschisch

    Als dominant und herrisch beschreiben Ermittler die 40-jährige Leibnitzerin. Unrechtsbewusstsein? Gleich null. "Habt's nix Besseres zu tun, als den Kindern nachzulaufen?", flegelte sie im Vorjahr die Polizisten an. Die hatten kurz zuvor ihren 15-jährigen Sprössling mit einem Joint im Park ertappt.

    Anton Baierl, Polizei Leibnitz

    "Die Frau wurde schon 1998 einmal wegen Drogenimports angezeigt. Ihre Einsicht hält sich in Grenzen."

    Jetzt hat es sie selbst erwischt. Als Kopf einer Gruppe, die schon seit 13 Jahren Abnehmer aus ganz Österreich mit verschiedensten Drogen versorgt haben soll, wanderte die zweifache Mutter in Haft. Mit ihr der Ex-Lebensgefährte und fünf weitere Verdächtige im Alter von 29 bis 57 Jahren. Gehandelte Suchtmittel im Wert von 675.000 Euro listen die Ermittler des Bezirkspolizeikommandos Leibnitz penibel auf: 59 Kilo Haschisch, 2,6 Kilo Marihuana, 660 Gramm Speed, dazu Substitol und sogenannte "Benzos".

    Was alle Beteiligten gemeinsam haben: Sie sind arbeitslos, lebten offiziell von der Sozialhilfe und haben ihre spirituelle Heimat in der Goa-Szene. Das ist jene Subkultur mit indischen Einflüssen, deren Anhänger bei elektronischer Trance-Musik und mithilfe psychedelischer Substanzen nächtelange Partys feiern. Auch die Hauptverdächtige ließ solche Feste steigen, etwa bei der "Steinernen Wehr" an der Sulm. Ihre Subdealer nutzten diese oft illegalen Partys, um Drogengeschäfte anzubahnen.

    Direkt aus Indien kam auch der Stoff. 22,5 Kilo Haschisch sollen die Frau und ihre Helfer über Jahre im Gestell ihrer Trekkingrucksäcke aus dem Subkontinent eingeschmuggelt haben. Nachdem einer der Steirer 2002 erwischt worden war und in Indien ins Gefängnis wanderte, kaufte ihn die Südsteirerin wieder frei. Danach bezog die Bande ihre Drogen vorwiegend bei Großdealern in Wien oder baute selbst Marihuana in den Murauen an.

    Hausdurchsuchungen

    Nachdem die Leibnitzer Suchtgiftermittler unter der Leitung von Bezirksinspektor Anton Baierl ein halbes Jahr lang Fakten zusammengetragen hatten, schlugen sie am 1. Februar mit Hausdurchsuchungen zu. Im Haus und im Wohnmobil der 40-Jährigen in Leibnitz waren die Drogenspürhunde am erfolgreichsten. Mehr als vier Kilo Haschisch und 21.000 Euro Drogengeld wurden sichergestellt.

    Die Drogen waren sowohl kiloweise in Kisten abgepackt, fanden sich aber auch als kleine Säckchen in Hausschlapfen. Sogar aus der gelben Schminktasche der elfjährigen Tochter kramten die Fahnder einige Gramm Haschisch hervor.

    "Beide Kinder hatten relativ leichten Zugang zu den Drogen", weiß Ermittler Baierl. Ob die Elfjährige selbst welche konsumiert hat, konnte nicht festgestellt werden. Der Anwalt verweigerte einen Test. Das Mädchen und ihr 15-jähriger Bruder befinden sich nun in der Obhut der Jugendwohlfahrt.

    WILFRIED ROMBOLD

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    Foto © Polizei

    Bild vergrößernGeringe Mengen Haschisch fand man in der Tasche der elfjährigen Tochter Foto © Polizei

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    Bild vergrößernDie sichergestellte WareFoto © Polizei

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