Watabe gewann WM-Generalprobe
Akito Watabe hat am Sonntag nach drei Podestplätzen im Verlauf dieser Saison ausgerechnet bei der WM-Generalprobe im Val di Fiemme seinen ersten Weltcupsieg gefeiert. Bester Österreicher wurde Willi Denifl.

Foto © GEPAMikko Kokslien (NOR), Akito Watabe (JPN) und Bill Demong (USA)
Akito Watabe hat am Sonntag nach drei Podestplätzen im Verlauf dieser Saison ausgerechnet bei der WM-Generalprobe im Val di Fiemme seinen ersten Weltcupsieg gefeiert. Der nach dem Springen führende Japaner behielt im Finish des 10-km-Langlaufs in der Loipe drei Sekunden vor dem Norweger Mikko Kokslien und 3,9 vor dem laufschnellsten US-Amerikaner Bill Demong die Oberhand. Bester Österreicher wurde Willi Denifl, der sich vom 14. Rang nach dem Sprung noch an die neunte Stelle vorarbeitete.
"Ich habe mich beim Laufen gut gesteigert und heute ist mir im Rennen alles aufgegangen. Natürlich hab ich beim Springen noch Reserven, aber das sind Kleinigkeiten", freute sich Denifl, der Zuversicht schöpfte: "In den nächsten Wochen wird sicher einmal alles zusammenpassen, dann werden wir sehen, wie weit der Sprung nach vorne gehen kann."
Pleite für Österreicher
Die ÖSV-Kombinierer blieben damit allerdings knapp ein Jahr vor den Nordischen Weltmeisterschaften im Fleimstal bei der Generalprobe ohne den erhofften Podestplatz. Der nach dem Springen auf Rang drei gelegene Bernhard Gruber bot in der Loipe keine überzeugende Leistung und fiel auf Platz 13 zurück. "So stark wie ich mich derzeit auf der Schanze fühle, so schwach fühle ich mich beim Langlaufen. Der Virus, den ich in Frankreich hatte, hat mich doch geschwächt", meinte Gruber zu seinem Rückfall. Mario Stecher halbierte immerhin seine Platzierung vom Springen von 30 auf 15. Der Team-Oldie ortete bei sich im Springen eine Steigerung. "Das ist sehr wichtig für mich. Die Rennen waren stark, da passt also alles. Nun ist es wichtig, dass ich auf der Schanze Schritt für Schritt weiterkomme, dann klappt es auch wieder mit den Platzierungen."
Christoph Bieler, nach dem Sprung noch Vierter, wurde 20 Positionen nach hinten durchgereicht. Weltcup-Punkte holte auch Tomaz Druml als 29. Cheftrainer Bard Jörgen Elden stellte fest: "Unseren Jungs fehlt das letzte Vertrauen - sowohl beim Springen als auch beim Laufen." Er ist aber zuversichtlich, dass in der zweiten Saison-Hälfte eine deutliche Steigerung möglich ist. Nächster Schauplatz ist kommendes Wochenende Almaty in Kasachstan.















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