Geteiltes Siegesglück zählt doppelt
Doppelte Premiere beim Super-G der Damen in Sestriere: Andrea Fischbacher feierte ihren ersten Sieg im Weltcup - zeitgleich mit der Schweizerin Fabienne Suter, die ebenfalls zum ersten Mal siegte.

Foto © GEPAAndrea Fischbacher fuhr zu ihrem ersten Sieg
Wenn geteiltes Leid halbes Leid ist, dann müsste eigentlich geteiltes Glück doppelt zählen. Vor allem, wenn man gemeinsam den jeweils ersten Weltcup-Sieg feiern kann. So wie die Salzburgerin Andrea Fischbacher und die Schweizerin Fabienne Suter, die beim Super-G in Sestriere das Gefühl des Siegens jeweils das erste Mal auskosten durften, nachdem sie mit der exakt gleichen Zeit ihr jeweils erstes Weltcup-Rennen gewonnen hatten.
Garmisch-Slalom
Schnelle Piste. In einem Rennen, das die Damen wieder hart an die Grenzen brachte. Die enorm schnelle Piste, die enorm schnelle Kurssetzung und viele Schläge forderten auch ihre Opfer, vor allem der schwere Sturz von Maria Holaus überschattete das Rennen (siehe rechts). Und weil die Schläge immer größer und die Fahrt immer schwieriger wurde, schlug am Ende die Stunde von Fischbacher und Suter: Die Schweizerin hatte schon mit Nummer zwei eine Bestzeit hingelegt, die immer mehr an Wert gewann, unmittelbar vor Maria Holaus hatte auch Andrea Fischbacher, Groß-Cousine von Hermann Maier, endlich wieder eine Fahrt ins Ziel gebracht, wie sie ihrem Talent entspricht. Mit Erfolg.
Schwarze Schi-Serie
Nicht genießen. "Dabei weiß ich gar nicht, was ich so anders gemacht habe, als normal", meinte die nur 58 kg "leichte" Ebnerin nach ihrem ersten Sieg und ergänzte: "Na gut, vielleicht habe ich diesmal die Fehler weggelassen - das war wohl der größte Unterschied." So richtig genießen konnte Fischbacher aber ihren Erfolg lange nicht, wie viele andere dachte sie in erster Linie "an die Maria. Und dass es ihr hoffentlich gut geht."
Knapp vorbei. Knapp am Podest vorbei fuhren Alexandra Meissnitzer, Renate Götschl und Elisabeth Görgl (Ränge vier bis sechs), den ÖSV-Damen gelang aber der Beweis, dass das mannschaftliche Auslassen in der Abfahrt ein einmaliger Ausrutscher war. Und auch im Weltcup ist wieder eine Österreicherin vorn: Nicole Hosp (14.) und Lindsey Vonn (16.) führen nun ebenfalls ex aequo - beide halten bei 983 Zählern.
Fotoserie
Foto

Fabienne Suter heißt die nächste Schweizer ÜberraschungFoto © GEPA
Fakten
1. Andrea Fischbacher AUT
. Fabienne Suter SUI
3. Maria Riesch GER
4. Alexandra Meissnitzer AUT
5. Renate Götschl AUT
6. Elisabeth Görgl AUT
7. Nadia Styger SUI
8. Julia Mancuso USA
9. Anja Pärson SWE
10. Christine Sponring AUT
Super-G
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"Meissi" nur knapp am Podest vorbeiFoto © GEPA


















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