Grobes Foul an Eisarena Kellerberg
Der Eisplatz in Kellerberg wurde von nächtlichen "Salzstreuern" verwüstet. Es entstand ein großer Schaden, die Vereine müssen nun "auswandern".

Foto © GramEismeister Fabian Egger
Die Heimstätte der zwei Eishockeyvereine Gummern I und Kellerberg (Kärntner Liga Mitte) und Gummern II (Landesklasse Mitte) sind derzeit unbespielbar. Nicht der Föhn ließ das mühevoll aufbereitete Natureis der Kellerberger Eisarena am schattigen Drauufer schmelzen - nächtliche "Bosnigl" waren's, die für großen Ärger unter den örtlichen Amateur-Cracks und auch beachtlichen Sachschaden sorgten. Gummern-Präsident Rudolf Scheiflinger selbst entdeckte den Zerstörungsakt: "Ich kann solche hinterhältigen Aktionen einfach nicht begreifen", empört sich der engagierte Gummern-Kapo. Zumindest zwei Unbekannte, das steht aufgrund der rekonstruierten Fußspuren fest, hatten in der Nacht an drei verschiedenen Stellen große Mengen Salz aufgebracht - das Eis schmolz bis auf die betonierte Grundplatte, 600 der 1800 Quadratmeter großen Eisfläche sind kaputt.
Wiederholungstäter?
An einen Spielbetrieb ist derzeit nicht zu denken, die beiden Klubs müssen für ihre "Heimspiele" nach Villach, Paternion und Arnoldstein ausweichen. "Da entstehen etliche Zusatzkosten", kalkuliert Scheiflinger, der die exakte Höhe des angerichteten Schadens noch nicht beziffern kann. "Für die Wiederherstellung der Eisfläche sind erneut unzählige Mann- und Gerätestunden erforderlich. Außerdem ergeht der Stadion-Gastronomie einiges an Einnahmen".
Bereits im Vorjahr war die beliebte Eisarena in Kellerberg durch "Salzstreuer" beschädigt worden. Damals war das Übel noch gering, von einer Anzeige wurde damals abgesehen. Jetzt ermittelt auch die Polizeiinspektion Weißenstein: War es ein Lausbubenstreich, Bosheitsakt oder gar eine gezielte Aktion?














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