Hoffenheim entließ Trainer Stanislawski
Er ist der fünfte Trainer in dieser Saison, der in der deutschen Bundesliga seinen Posten räumen muss: Holger Stanislawski. "Die jüngsten sportlichen Entwicklungen waren hierfür sicherlich ausschlaggebend", sagt der Manager.

Foto © APAHolger Stanislawski
Der deutsche Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim hat am Donnerstag Trainer Holger Stanislawski entlassen. Der Club des Österreichers Andreas Ibertsberger gab die Entscheidung einen Tag nach dem Aus im Cup-Viertelfinale gegen Zweitligist Greuther Fürth (0:1) bekannt. Der langjährige Coach des FC St. Pauli betreute Hoffenheim erst seit Sommer und hatte einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014. Stanislawski musste als fünfter Trainer in der laufenden deutschen Bundesliga-Saison seinen Posten vorzeitig räumen.
Kritik vom Mäzen
"Nach einem langen, konstruktiven Gespräch mit ihm sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es besser ist, die Zusammenarbeit im Interesse aller Beteiligten zu beenden. Die jüngsten sportlichen Entwicklungen waren hierfür sicherlich ausschlaggebend", erklärte Hoffenheim-Manager Ernst Tanner in einer Pressemitteilung.
Zuvor hatte Mäzen Dietmar Hopp Stanislawski bereits öffentlich kritisiert. "Ich sehe keine Linie im Spiel der Mannschaft", sagte er. In der Liga hatte sein Team aus den letzten zehn Spielen nur einen Sieg geholt und die letzten fünf Heimspiele nicht mehr gewonnen.
Babbel Favorit auf Nachfolge
Als Stanislawkis Nachfolgekandidat Nummer 1 gilt Markus Babbel, der am 18. Dezember bei Hertha BSC entlassen worden ist. Der 39-Jährige wird nach dpa-Informationen am Freitag als neuer Coach vorgestellt und soll in der Begegnung des Tabellenachten am Samstag bei Werder Bremen bereits auf der Bank sitzen. Babbel war ausgerechnet beim 1:1 in Hoffenheim am 17. Dezember zum letzten Mal Hertha-Trainer. Danach eskalierte der Streit mit Manager Michael Preetz um seinen mit Saisonende geplanten Abschied aus Berlin. Die beiden bezichtigten einander gegenseitig öffentlich der Lüge, einen Tag später musste der Europameister von 1996 und 51-fache Nationalspieler gehen.















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