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Graz 99ers verpflichteten Stefan Langwieder Linz als Nummer Eins im EBEL-Viertelfinale Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Graz 99ers Nächster Artikel Graz 99ers verpflichteten Stefan Langwieder Linz als Nummer Eins im EBEL-Viertelfinale
Zuletzt aktualisiert: 05.02.2012 um 20:39 UhrKommentare

Grazer Pleite in Jesenice

Die 99ers haben schon wieder gegen Jesenice verloren - mit 3:4. Neuzugang Schell erzielte den Anschlusstreffer. Die Steirer konnten eine 5:3-Überzahl am Ende der Partie nicht mehr nutzen.

Foto © GEPA

Es war ein Trauerspiel in Jesenice. Kaum Besucher in der bitterkalten Halle und 99ers im Überlebenskampf. Die Nerven flatterten bei jeder Aktion, es ging gar nichts. Vorne war die Chancenauswertung eine Katastrophe, hinten regierte die nackte Angst. Man könnte von Auflösungserscheinungen sprechen.

Und das alles gegen eine Jesenice-Mannschaft, in der nur noch drei Legionäre spielen, dafür aber umso mehr slowenische Nachwuchsspieler. Dazu haben die "Red Steelers" das Play-off schon fix verpasst, spielen nur noch um die Ehre. Für die 99ers hat das aber gereicht. Nach viereinhalb Minuten brachte Tomo Hafner Jesenice in Führung - Cloutier im Tor war chancenlos. Ganahl (11.) glich im Nachstochern aus, doch Bendik (13.) schoss die Gastgeber mit einem satten Kracher wieder in Front. Hafner (16.) erhöhte auf 3:1 - es war alles ziemlich peinlich.

Latendresse gelang nach einem Solo zwar das 2:3 (22.), aber Pusa (34.) stellte den alten Abstand wieder her. Im Schlussdrittel verkürzte Schell noch auf 3:4, mehr ging nicht. Ganz schwach vor allem das Grazer Powerplay. Zusammenfassend muss man leider ehrlich sagen: Wer in zwei entscheidenden Spielen gegen Jesenice nur einen Punkt macht, hat im Play-off nicht viel verloren.

Zwei Spiele für Lefebvre

Gesperrt war in Jesenice Guillaume Lefebvre nach seiner Matchstrafe in Znaim. Er fasste die Mindeststrafe von zwei Spielen aus und fehlt auch am 12. Februar gegen Wien. Mike Danton und Martin Skadra von Znaim erhielten ebenfalls zwei Spiele, davon allerdings eines bedingt, weil es ihre erste Matchstrafe war. Lefebvre war vorbelastet, deshalb war Bewährung nicht möglich.

GERALD POTOTSCHNIG, JESENICE

Fakten zum Spiel

HK Jesenice - Graz 99ers 4:3 (3:1,1:1,0:1). Jesenice, 549, SRBerneker/Falkner.

Tore:
Hafner (5., 16.), Bendik (12.), Pusa (34.)bzw. Ganahl (11.), Latendresse (22.), Schell (52./PP).

Strafminuten:
20 bzw. 13 plus Spieldauerdisziplinar Latendresse

Ab in den Liebenauer "Bunker"!

Foto:GEPA

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