Landesholding Chef: "Unnötige Skandalisierung"
er Chef der Kärntner Landesholding (KLH), Hans Jörg Megymorez, hat sich am Freitag gegenüber der APA verwundert über das "mediale Hochschaukeln" des 400-Millionen-Euro-Geldflusses zwischen KLH und der Mitarbeiterprivatstiftung (MAPS) der notverstaatlichten Kärntner Hypo gezeigt.

Foto © WEechselbraun Hans Jörg Megymorez, Vorstand der Kärntner Landesholding
"Die Einnahmen aus der Hypo-Wandelschuldanleihe von 2005 wurden zu normalen Marktkonditionen in der MAPS und einer ihrer Tochtergesellschaften veranlagt und 2008 mit 2,54 Prozent Rendite wieder rückgeführt", sagte Megymorez.
2008 wurde die gesamte Summe samt der Rendite an die KLH zurückbezahlt, obwohl die Veranlagung an Wert verloren hatte. Als damaliges Aufsichtsratsmitglied der Hypo Bank habe er sich um die Rückführung der Veranlagung bemüht. "Letztlich handelt es sich bei der Berichterstattung über diese Vorgänge um viel Lärm um nichts", so Megymorez.
"Der Landesrechnungshof hat die Veranlagung 2009 auch geprüft und als Okay befunden", sagte der KLH-Vorstand. Die Veranlagung sei 2005 erfolgt, als ein Börsengang der Hypo noch im Raum stand. "Wenn die Landesholding das Geld bei einer Drittbank veranlagt hätte, wäre das also wohl nicht nachvollziehbar gewesen."
Seitens der Staatsanwaltschaft Klagenfurt hieß es auf APA-Anfrage, es habe "sich erneut die Notwendigkeit ergeben, gewisse Unterlagen im Hypo-Komplex beizuschaffen". Dem sei von den Betroffenen "kooperativ entsprochen" worden, sagte Sprecher Helmut Jamnig.














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