Wichtige Metalle: Seltene Erden im Pazifik entdeckt
Riesige Mengen von seltenen Erden sind einem Zeitungsbericht zufolge auf dem Meeresboden des Pazifiks gefunden worden. Derzeit dominiert China den Markt.

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Wie die Zeitung "Nikkei" am Montag unter Berufung auf eine Studie japanischer Forscher berichtet, wird die Lagerstätte auf rund 100 Milliarden Tonnen geschätzt. Die begehrten Metalle sollen sich in einer Tiefe von 3500 bis 6000 Meter befinden und ein Gebiet von mehr als elf Millionen Quadratmeter umfassen.
Die High-Tech-Industrie benötigt die Rohstoffe zur Herstellung von Handys, Elektroautos oder auch Solarzellen. Allerdings sind die Vorkommen knapp. China dominiert den Markt.
Features
Seltene Erden
Zu den Metallen der Seltenen Erden gehören die chemischen Elemente der 3. Gruppe des Periodensystems (mit Ausnahme des Actiniums) und die Lanthanoide – insgesamt also 17 Elemente. Nach den Definitionen der anorganischen Nomenklatur heißt diese Gruppe chemisch ähnlicher Elemente Seltenerdmetalle.
Die oft verwendete abgekürzte Bezeichnung Seltene Erden statt Metalle der Seltenen Erden ist missverständlich. Der Name der Gruppe stammt aus der Zeit der Entdeckung dieser Elemente und beruht auf der Tatsache, dass sie zuerst in seltenen Mineralien gefunden und aus diesen in Form ihrer Oxide (früher "Erden" genannt) isoliert wurden. Nur Promethium, ein kurzlebiges radioaktives Element, ist in der Erdkruste wirklich selten.
Die Bezeichnung Metalle der Seltenen Erden ist insofern berechtigt, als größere Lagerstätten von geeigneten Mineralien tatsächlich selten sind. Die Elemente kommen zumeist nur jeweils in kleinen Mengen, in sehr vielen, weit verstreut lagernden Mineralien sowie als Beimischungen in anderen Mineralien vor.
Verwendung: Seltene Erden werden in vielen Schlüsseltechnologien eingesetzt, z.B. beim Bau von Motoren, Generatoren, Plasma- und LCD-Bildschirmen, Energiesparlampen und Radargeräten.















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