Albertina zeigt Papierarbeiten der Impressionisten

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Mit der Ausstellung "Impressionismus: Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen" widmet sich die Wiener Albertina den Papierarbeiten der großen Impressionisten und Postimpressionisten. Erstmals setze man sich dabei systematisch und ausschließlich mit dem zeichnerischen Werk so prominenter Künstler wie Manet und Monet, Degas und Renoir, Cezanne und Seurat, Gauguin und Toulouse-Lautrec auseinander, hieß es.
"So eine Ausstellung hat es überhaupt noch nie gegeben", begeisterte sich Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder bei der vormittägigen Presseführung. In Milwaukee war die von Christopher Lloyd kuratierte Schau bereits im vergangenen Herbst zu sehen. In Wien ist die Präsentation nun "deutlich umfangreicher" (Schröder) - nicht zuletzt Dank der rund 30 Werke aus eigenem Bestand. Zu sehen sind über 200 Pastelle, Aquarelle und Zeichnungen von mehr als 60 Leihgebern, darunter MoMA, Musee d'Orsay, British Museum und zahlreiche Privatsammlungen.
Dass man dieses Thema bisher vernachlässigt hat, obwohl 40 Prozent der Werke, die bei den acht zwischen 1874 und 1886 abgehaltenen Ausstellungen der Impressionisten gezeigt wurden, Papierarbeiten gewesen sind, führte Schröder darauf zurück, dass man dachte, dass bei den vorherrschenden Arbeiten in der Natur die Skizze und damit die Zeichnung insgesamt kaum mehr Bedeutung gehabt habe. Falsch gedacht.
Eine der bestimmenden Eindrücke der nach Künstlern gehängten Ausstellung ist eine extreme Vielfalt an Techniken und Motiven. Da wurde mit Kohle, Rötel und Pastell gearbeitet, mit Blei- und Farbstift, mit Wasserfarbe und verdünnter Ölfarbe, mit Tusche und Conte-Stift. Und durchaus nicht immer auf Papier oder Karton, sondern schon mal auch auf Leinwand. Und auch ein Gemälde hat sich darunter geschmuggelt: Monets Öl-Version der "Waterloo Bridge" aus dem Milwaukee Museum hängt neben einem Pastell des gleichen Motivs aus der niederländischen Triton Foundation.













