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Was wurde aus ... Inge Sargent
Inge Sargent aus Bad Sankt Leonhard feiert ihren 80. Geburtstag. Kärntens vergessene Prinzessin freut sich auf die Verfilmung ihrer Lebensgeschichte.

Foto © KKMärchen. Sao Thusandi Inge Eberhard mit Sao Kya Seng und Töchtern
Auf ein Leben wie in einem Film blickt die Förstertochter Inge Eberhard aus Bad St. Leonhard zurück, die am Donnerstag in ihrer Wahlheimat Boulder (US-Bundesstaat Colorado) den 80. Geburtstag feiert. An der Seite ihres zweiten Mannes, Tad Sargent, stimmte sich die gebürtige Kärntnerin am Mittwoch auf ein besinnliches Fest ein, "denn die große Feier habe ich schon hinter mir."
Ihre Gedanken werden sie unweigerlich nach Burma tragen, wo der erste, märchenhafte Teil ihres Lebensfilms ablief, der nur leider kein Happy End vorsah: zu ihren Jahren als Sao Thusandi, als himmlische Prinzessin des Shan Staates Hsipaw. Beim Studium in Denver hatte Inge Eberhard Anfang der 1950er Jahre den burmesischen Bergbauingenieur Sao Kya Seng kennengelernt und am 7. März 1953 geheiratet. Erst ein Jahr später, im Hafen von Rangun erfuhr sie von dessen wahrer Identität: Sao Kya Seng war der regierende Prinz von Hsipaw. Das Glück dauerte nur bis 1962. Beim Militärputsch wurde Sao Kya Seng verhaftet und hingerichtet. Auf abenteuerliche Weise konnte Inge Eberhard 1964 mit ihren Töchtern Mayari und Kennari fliehen.
Das schönste Geburtstagsgeschenk erhielt Kärntens vergessene Prinzessin übrigens aus Österreich. Ein seit längerem geplanter Film über ihre abenteuerliche Geschichte, aufbauend auf ihrem Buch, nimmt Konturen an: "Bei meiner Party erfuhr ich, dass das Drehbuch fertig ist!"



















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