Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
21. Mai 2012 15:44 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 332279 Mitglieder | 595 online
Home » Aktiv » Winter
Niedergang für das Skigebiet Verditz Lawinen machten Übung zur Realität Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Winter Nächster Artikel Niedergang für das Skigebiet Verditz Lawinen machten Übung zur Realität
Zuletzt aktualisiert: 02.12.2010 um 12:03 UhrKommentare

Auf und Ab mit Fellen, Schi und "Pieps"

Kein Warten an Liften und unberührte Tiefschneehänge: Auf der Schitour kann man die Schönheit der verschneiten Berge hautnah genießen. Vor- und Rücksicht sollten dennoch immer mit "auf Tour".

Da jubelt der Schitourengeher: weiße Pracht und strahlender Himmel

Foto © APADa jubelt der Schitourengeher: weiße Pracht und strahlender Himmel

"Aufitredln und abiwedln is vül a schenas G'fühl", verliehen die "Ausseer Hardbradler" aus dem Salzkammergut 1996 ihrer Begeisterung fürs Schifahren abseits motorisierter Liftanlagen singenderweise Ausdruck. Und auch der heurige Winter wird wieder zahlreiche Gelegenheiten bieten, um verschneite Berghänge fern präparierter Pisten zu erkunden. "Auf einer Schitour kann man die Schönheit der Natur ganz bewusst erfahren, vor dem Alltagslärm flüchten und nebenbei natürlich auch noch den eigenen Körper in Schuss halten", sagt Sven Rheina-Wolbeck, Tourenführer des Alpenvereins.

Lawinen

Viele Berge haben aber auch ihre Tücken. Auf den Gipfeln wird man meist von kalten Windböen empfangen. Eine Goretex-Jacke und nach Möglichkeit eine Sturmhaube sind daher empfehlenswert. Vor Beginn jeder Tour ist es grundsätzlich unabdinglich, sich über den genauen Tourenverlauf und die im betreffenden Gebiet vermeldete Lawinenwarnstufe ausreichend zu informieren. Die Skala der Lawinenwarnstufen, die über die Gefahr möglicher Lawinen Auskunft gibt, reicht von 1 (eher gering) bis 5 (sehr hoch). Auch die kleinste Warnstufe sollte jedoch keinesfalls als "Einladung" zum Leichtsinn verstanden werden.

Als essentielle Ausrüstung für jeden Schitourengeher nennt Rheina-Wolbeck "Lawinenpieps", Lawinensonde und Lawinenschaufel: "Schitouren sollten außerdem möglichst früh am Morgen gestartet werden: Vor allem im Frühjahr nimmt die Lawinengefahr durch die steigenden Temperaturen gegen Nachmittag hin nämlich zu."

Sicher und bequem

"Die ständigen windbedingten Schneeverfrachtungen setzen eine gute Kenntnis und Abschätzung der Lawinenlage voraus. Vorsicht und eine vollständige Lawinenausrüstung haben am Berg oberste Priorität", betont der Tourenleiter. Die Sicherheit sowie den Komfort erhöhen würden auch weitere Komponenten: Tourenschi mit einer speziellen Bindung, die ein Heben der Fersen beim Aufstieg erlauben, Felle, die auf der Schiunterseite befestigt werden und beim Aufstieg ein Abrutschen nach hinten verhindern sowie Schitourenschuhe, die über je eine Einstellung für das Hinaufgehen ("Walk") und eine für das Abfahren ("Ski") verfügen.

Neben der Vorsicht spielt auf Schitouren schlussendlich auch die Rücksicht eine entscheidende Rolle. Rheina-Wolbeck: "Für den Aufstieg sollten, wo auch immer möglich, Wege oder gespurte Bahnen benutzt werden. Jungwälder und Wildfütterungsstellen gilt es außerdem großräumig zu umgehen und zu umfahren."

JESSICA MAIER

Schitouren in Kärnten

Falkert (2308 Meter). Höhenmeter: 550. Dauer: rund 1,5 Stunden. Startpunkt: Falkertsee. Südöstlich am See vorbeigehen und der Rodelbahn folgen. Durch das Sonntagstal zwischen Moschelitzen (linkerhand) und Falkert (rechterhand) bis zum Talschluss weitergehen. Den Hang hinauf bis zur Falkertscharte, dann rechts halten, kurz in eine Vertiefung am Kamm, anschließend hinauf zum Südwest-Grat der Falkertspitze. Bei eisigen Verhältnissen Schi eventuell bis zum Gipfel tragen. Abfahrt: Entlang der Aufstiegsspur

Moschelitzen (2310 Meter). Höhenmeter: 550. Dauer: 1,5 Stunden. Bis zur Falkertscharte gleich wie Tour "Falkert". Linkerhand über den Rücken zum Gipfel der Moschelitzen aufsteigen. Abfahrt: Entlang der Aufstiegsspur

Großer Speikkofel (2270 Meter). Höhenmeter: 800. Dauer: rund 3 Stunden. Startpunkt: Kirche von St. Lorenzen. Dem markierten Weg von der Kirche weg in nordöstlicher Richtung folgen. An einigen Almhütten vorbei, dann eine Zeit lang durch den Wald, schließlich über den Rücken zum Kleinen Speikkofel (2109 Meter). Kurz abwärts in einen breiten Sattel, dann aufsteigen zum Großen Speikkofel. Abfahrt: Entlang der Aufstiegsspur

Steinnock (2197 Meter). Höhenmeter: 880. Dauer: rund 3 Stunden. Startpunkt: Von St. Oswald in Richtung Falkertschutzhaus bis zum Fahrverbotsschild fahren, von dort weggehen. Dem Güterweg bis zum Falkertschutzhaus folgen, weitergehen bis zur Lärchenhütte. Dem Forstweg auf der Südseite des Baches bis zu einer spitzen Linkskehre folgen, dort geradeaus bis zum Grat weitergehen, dem Grat entlang bis zum Gipfelkreuz. Abfahrt: Vom Gipfelkreuz weg Richtung Süden bis zu erwähnter Linkskehre, dann weiter entlang der Aufstiegsspur

Schoberriegel (2208 Meter). Höhenmeter: 420. Dauer: rund 2,5 Stunden. Startpunkt: Turrach Ort. Auf der Piste (vor Beginn des Liftbetriebs!) bis zur Bergstation Sonnalmlift, dann weiter über den Bergrücken bis zum Gipfel. Abfahrt: Richtung Süden bis zur Grünseeloipe, entlang der Loipe zurück zum Parkplatz

Trainingsfibel 2012

Am 2. Jänner 2012 finden Sie die traditionelle Trainingsfibel in der Kleinen Zeitung. Lassen Sie sich motivieren und starten Sie aktiv ins neue Jahr!

Sicher durch den Winter

Franz Klammer hilft mit guten Tipps, damit Sie sicher durch den Winter kommen. Videos inklusive!

 


Pistensheriff Leo

Mit Kleine Zeitung-Pistensheriff Leo sicher durch den Winter

Kleine Zeitung-Pistensheriff Leo steht Kindern und Eltern mit nützlichen Tipps und hilfreichen Ratschlägen zur Seite. Auf was muss man achten wenn man einen Schihelm kauft? Welche Pistenregeln gilt es zu beachten? Wie kann man Verletzungsgefahren vorbeugen?

Aktiv Newsletter

Ob Winter oder Sommer: alles für Freizeitsportler und Ausflügler.

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang