Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
17. Mai 2012 00:32 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 331993 Mitglieder | 102 online
Mustergültiges Tochterunternehmen Brennnessel steigert das Wohlbefinden Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Mein Zuhause Nächster Artikel Mustergültiges Tochterunternehmen Brennnessel steigert das Wohlbefinden
Zuletzt aktualisiert: 15.02.2012 um 13:01 UhrKommentare

Die Heizkosten senken, ohne dabei zu frieren

Mit einfachen Mitteln kann man den arktischen Temperaturen ein Schnippchen schlagen und dabei auch noch sparen. Lesen Sie die Tipps der Experten von Umweltberatung und Arbeiterkammer.

Keine Angst vor der Kälte: Richtig heizen hilft beim Sparen

Foto © W-Foto - Fotolia.comKeine Angst vor der Kälte: Richtig heizen hilft beim Sparen

Die meiste Energie im Haus wird fürs Heizen verbraucht. Zwischen 50 und 80 Prozent, je nach Dämmung und Gebäude, geht dafür drauf. "Ganz einfache Maßnahmen reduzieren diesen Verbrauch deutlich", erklärt dazu Ingrid Tributsch, Energieexpertin bei "die umweltberatung". Wie zum Beispiel anziehen: Laut AK-Experten bringt ein Wollpullover im Vergleich zu einem T-Shirt 25 Prozent Ersparnis bei der Heizenergie.

Richtig temperieren

In vielen Räumen ist es wärmer als notwendig. Die Raumtemperatur um nur ein Grad Celsius zu senken, erspart bereits rund sechs Prozent Heizenergie! Folgende Temperaturen sorgen für ein behagliches Wohngefühl und nützen außerdem die Energie optimal aus. Wohnräume: 20 bis 22 Grad; Schlafzimmer: 16 bis 18 Grad; Kinderzimmer: 20 bis 21 Grad; Bad: 20 bis 24 Grad; Vorzimmer: 15 bis 16 Grad.

Automatisch regeln

Ein Thermostatventil am Heizkörper sorgt dafür, dass die Temperatur im Zimmer auf dem gewünschten Niveau bleibt. Wenn die Temperatur über den eingestellten Wert steigt, schaltet das Thermostatventil die Heizung automatisch ab. Das spart Heizkosten und sorgt für optimale, gleichmäßige Wärme. In Räumen, in denen man sich wenig aufhält: Heizung drosseln, Türen schließen!

Richtig lüften

Neben der Lufttemperatur ist auch jene der Wände ausschlaggebend dafür, ob wir einen Raum als angenehm warm empfinden. Bleiben die Fenster im Winter länger gekippt, kühlen Wände und Möbel aus. Wir empfinden den Raum als kalt, auch wenn die Luft nicht so kalt ist. Darüber hinaus wird beim Kippen mehr Energie verbraucht. Besser für unser Wohlbefinden ist es, mehrmals täglich einige Minuten die Fenster ganz zu öffnen. So kommt frische Luft herein, ohne den Raum unnötig abzukühlen. Das verkürzt die Aufheizzeit, es wird weniger Energie zum Heizen benötigt.

Vor den Vorhang

Verbaute oder durch lange Vorhänge verdeckte Heizkörper geben weniger Wärme ab, weil Luftzirkulation und Wärmestrahlung beeinträchtigt sind. Am besten ist es, auf Heizkörperverkleidungen zu verzichten und lange Vorhänge zur Seite zu binden. Ziehen Sie die Vorhänge aber in der Nacht zu: Der entstehende Luftpolster zwischen Vorhang und Fenster verringert die Wärmeverluste.

Tag und Nacht

Sind Sie tagsüber nicht in der Wohnung, drehen Sie die Heizung um drei Grad zurück. Auf keinen Fall völlig abdrehen, denn jedes Wiederaufheizen kostet viel Energie. Tag- und Nachttemperatur sollen nicht mehr als drei Grad auseinanderliegen. Die gespeicherte Wohnungswärme reicht aus. Einsparungen bis zu 20 Prozent während der Nachtzeit sind möglich.

Im Urlaub

Bei längerer Abwesenheit, zum Beispiel im Urlaub, kann die Heizung in der gesamten Wohnung auf 15 bis 16 Grad abgesenkt werden.

Teures Glucksen

Eine schlecht gewartete Heizung kann bis zu 20 Prozent mehr Energie verbrauchen. Luft im Heizkreis reduziert Wasserzirkulation und Wärmeabgabe. Wenn es in den Rohren gluckert, gehören die Heizkörper entlüftet. Mit einem Entlüftungsschlüssel kann das jeder leicht durchführen. Zweimal im Jahr sollte entlüftet werden.

Nicht ganz dicht

Dichten Sie Fugen und Ritzen an Fenster und Türen ab. Zugluft "zieht" nicht nur die Heizenergie aus der Wohnung, sondern auch das Geld aus der Tasche.

Zu trocken

Sorgen Sie für genug Luftfeuchtigkeit (Grünpflanzen!). Je trockener die Luft, desto wärmer muss ein Raum sein, um behaglich zu wirken.


Online-Anzeigen-Tool

Inserieren Sie jetzt in nur 6 Schritten Ihre Zeilenanzeige in der Kleinen Zeitung Weiter



Homestorys

Foto: Helmut Weichselbraun

Wie wohnen Sie?

Ein kuscheliges Sofakissen, ein alter Bilderrahmen vom Flohmarkt, nostalgisches Silberbesteck: Zeigen Sie uns Ihr liebstes Möbelstück!

 

Immo & Wohnen-Newsletter

Die neuesten Möbel-Trends für Ihr zu Hause, architektonische Gustostückerln und viel Service rund um Haus und Garten per E-Mail!

 

KLEINE.tv

Mein Zuhause: Ganz in Weiß ausgeleuchtet

Einen Wohntraum in Weiß erfüllte sich Franz Nagelseder mit seiner Famili...Bewertet mit 3 Sternen

Sprechstunde

Umbau, Neubau oder Sanierung: Was auch immer Sie von einem Architekten wissen wollen: Schicken Sie Ihre Frage per E-Mail an die Kammer der Ziviltechniker für Steiermark und Kärnten. Die Antworten werden in regelmäßigen Abständen hier veröffentlicht.

 

Immo-Fotoserien

Einblicke in den schicken Wohnwürfel 

Einblicke in den schicken Wohnwürfel

 

Der Maler-Guide

istock
 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang